Schuldenprobleme

Schulden abbauen – Schuldenprobleme sind längst keine Einzelfälle mehr. Ob Unternehmer, Student oder Angestellter mit Privatschulden, viele Menschen können durch eine vorübergehende Zahlungsunfähigkeit in Bedrängnis geraten. Prinzipiell sollten Ratenzahlungen, Darlehen von Verwandten oder der Bank, sowie eine Privatinsolvenz zum Schuldenabbau geprüft werden.


Erste Schritte zum Schuldenabbau!

Als erstes sollten die Finanzen geprüft werden. Das heißt, sowohl das gegenwärtige Einkommen als auch die Gläubiger und Forderungen. Ignorieren führt lediglich zu "Gerichtsvollstreckungen", Kontopfändungen und letztendlich mehr Gebühren beziehungsweise Zinsen. Steht ein Einkommen zur Verfügung lohnt es sich Ratenzahlungen mit den einzelnen Gläubigern zu vereinbaren. Viele Gläubiger nehmen dabei auch geringfügige Raten von 25 oder 50 Euro in kauf, da bei einer Privatinsolvenz zumindest ein Teil des Geldes verloren ginge. Zudem ist es Sinnvoll zu prüfen ob eine Umschuldung in einen Günstige Kredit möglich ist, da die Zinsen für offene Schulden meist über den üblichen Kreditkonditionen liegen. Prinzipiell sollten auch Verwandte einbezogen werden, da diese eventuell Geld verleihen können und somit Zinsen gespart werden können.

Gerichtsvollzieher und Vollstreckung

Sollten bereits Briefe vom Amtsgericht vorliegen ist es höchste Zeit zu handeln. Es ist äußerst wichtig mit dem Gerichtsvollzieher noch vor einer möglichen Pfändung in Kontakt zu treten. Selbst wenn der Gläubiger eine Ratenzahlung abgelehnt hat kann der Gerichtsvollzieher eine eben solche Vereinbarung treffen. Des weiteren sollte beim zuständigen Vollstreckungsgericht ein Pfändungsschutz beantragt werden. Dies gilt für einen gewissen Freibetrag, welchen der Gesetzgeber auch bei einer Vollstreckung zusichert (siehe Pfändungstabelle des Vollstreckungsgerichtes).

Letzter Ausweg: Privatinsolvenz !

Zu aller letzt gibt es die Möglichkeit einer Privatinsolvenz. Dies ist ein kompliziertes und langwieriges Verfahren, welches bis zu 6 Jahre dauern kann. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass die monatlichen Ausgaben des Haushalts überwacht werden oder ein Scheitern des Insolvenzverfahrens droht. Grundsätzlich ist die Privatinsolvenz nur Sinnvoll, wenn die offenen Forderungen nicht mehr bedient werden können und der Schuldenberg weiterhin wächst.