Kredite für Freiberufler und Selbstständige

Freiberufler und Selbstständige haben es sehr schwer auf dem Kreditmarkt. Häufig müssen sie schon sehr lange im Geschäft sein (und regelmäßige Einnahmen verbuchen können), um überhaupt von den Banken wahr genommen zu werden. Dabei gibt es weit über hunderttausend Selbstständige in der Bundesrepublik. Es bleiben daher nur einige wenige Varianten, wenn Freiberufler und Selbständige erhöhte Konditionen (Zinsen und Monatsraten) nicht hinnehmen wollen.


Der Einkommenssteuerbescheid:

Ab einer gewissen finanziellen Hürde, muss jeder Selbstständige und Freiberufler Einkommenssteuer zahlen. Dadurch erhalten diese im Gegenzug die Möglichkeit Dinge von den Steuern abzusetzen. Der Einkommenssteuerbescheid zeigt jedoch auch eine gewisse "Einkommensfähigkeit" auf. Mittels Nachweisen, die ein regelmäßiges Einkommen aufweisen, können so manche Banken von einem "Nein" zu einem "Ja" wechseln, wenn es um Kreditanfragen geht. Auch online lässt sich dies durchführen, indem sie sich zunächst einmal via Email darum bemühen, eine manuelle und nicht automatisierte Kreditanfrage zu erhalten.

Eigenkapital als Sicherheit einsetzen:

Sie verfügen über ein teures Auto? Vielleicht auch eine gute Immobilie oder sind sogar Besitzer einer Yacht? Alles was sie an Kapital haben, dass einen größeren und bleibenden Marktwert aufweist, kann unter Umständen auch als Sicherheit eingesetzt werden, um einen Kredit zu erhalten. Aufpassen sollten sie jedoch, wenn sie in Zahlungsverzug geraten. Denn dann können ihnen die Sicherheiten abgenommen werden.

Ein Kredit von "Privatleuten":

Es gibt einige Seiten im Internet, die Kredite von Privatmann zu Privatmann vermitteln. Dadurch haben auch Selbstständige und Freiberufler die Chance einen Kredit zu ergattern und vielleicht sogar zu Traumkonditionen. Für die sichere Abwicklung ist der "Vermittler" zuständig, der einen kleine Gebühr für sich beansprucht (sie sollten sich daher die AGB's durchlesen).